von Sackgassen und offenen Türen
Zur PDFPredigt am 23.02.2025, Kreuzkirche Bayreuth: Apg. 16,9-15
Liebe Gemeinde!
Der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann hat einmal gesagt: âDie Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.â Das gilt auch für die Machthaber, die gerade in dieser Welt an der Macht sind oder heute an die Macht kommen: âDie Herren dieser Welt gehen, unser Herr kommt.â Ich hoffe und bete, dass das den Mächtigen dieser Welt bewusst ist oder bewusst wird. Aber auch wir selbst müssen uns dessen bewusst sein.
Ja, er kommt, unser Herr. Aber wie anders kommt unser Herr als die Herren dieser Welt! Im Jahr 51 n. Chr. zogen vier Männer, von niemandem beachtet in von Asien nach Europa. Ohne Waffen. Ohne Heer. Auch sie hatten eine Vision, oder besser gesagt: Eigentlich hatten sie nur etwas geträumt – aber sie waren überzeugt, dass dieser Traum von oben kam. Und deswegen machten sie sich auf den Weg. Eine kleine Truppe, die da unterwegs war, angetrieben nicht von Machthunger oder Abenteuerlust, sondern allein vom Heiligen Geist. Ihr einziges Ziel: Das Evangelium weiterzutragen, wo immer Gott Türen öffnet. Und dort die Herrschaft von Jesus Christus auszurufen. Heute nennen sich rund eine Milliarde Menschen auf dieser Welt Christen. Millionen Menschen auf dieser Welt kennen Jesus, weil er auch heute noch ihr Leben verändert.
Hören wir im Predigttext über einen entscheidenden Schritt zur Ausbreitung des Evangeliums, nämlich wie der christliche Glaube nach Europa kam. Apg 16:9-15
Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!
10 Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.
11 Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis
12 und von da nach Philippi, das ist eine Stadt des ersten Bezirks von Mazedonien, eine römische Kolonie. Wir blieben aber einige Tage in dieser Stadt.
13 Am Sabbattag gingen wir hinaus vor die Stadt an den Fluss, wo wir dachten, dass man zu beten pflegte, und wir setzten uns und redeten mit den Frauen, die dort zusammenkamen.
14 Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, so dass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde.
15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.
Liebe Gemeinde, dass der Apostel Paulus eines Tages bei dieser Lydia an einem Fluss landen sollte, das war wirklich nicht seine eigene Idee gewesen! Wir lesen in den Versen vor unserem Predigttext: Er hatte sich mit seinen Gefährten einen anderen Kontinent ausgeguckt. Asien. Andere Menschen, andere Landschaften. Sein Plan war: Zuerst die großen Hafenstädte an der Westküste der Türkei. Ephesus, Smyrna und Milet. Denn diese Städte schienen strategisch besonders interessant – mit all dem Kommen und Gehen von Matrosen und Händlern und Sklaven aus aller Welt. Von dort aus hätte sich das Evangelium über die Handelswege besonders schnell ausbreiten können. Super Evangelisationsstrategie! Aber: Dieser eigentlich geniale Plan funktionierte nicht! Dann versuchten Paulus und seine Gefährten in die umgekehrte Richtung bis ans Schwarze Meer vorzustoßen und dort was zu bewirken. Aber auch das klappte nicht. Im Gegenteil – die Türen klappten überall wieder zu. Nichts wars mit âTut mir auf die schöne Pforteâ. Paulus und sein kleiner Missionstrupp waren mit seinen Ideen schlichtweg vor eine Wand gelaufen. Von ihren Plänen heißt es:„Der Heilige Geist hinderte sie daran“ (16,6) und nochmal ein Vers später:„Der Geist Jesu ließ es nicht zu“. (16,7) Warum wird nicht gesagt. Aber Gott hatte ganz offensichtlich etwas anderes vor.
Das ist schon mal das Erste, was wir aus dieser Geschichte mitnehmen können: Zum einen: Jesus nachzufolgen bewahrt uns in keiner Weise davor, dass wir zunächst scheitern. Und zum zweiten: Auch unsere besten und genialsten Pläne sind nicht unbedingt auch die Pläne Gottes. Und deswegen müssen wir immer wieder neu fragen: „Herr, was willst du? Was sind deine Pläne?“ Wer sind die Menschen, die du mir aufs Herz legen möchtest?
Natürlich – solange Gott zu schweigen scheint, müssen wir tun, was unser gesunder Menschenverstand und unser Glaube uns nahelegt. Und manchmal wird das dann so sein, dass wir dabei auch Umwege machen. Oder dass wir mit unseren Plänen zunächst mal scheitern. Der jüdische Psychiater Viktor Frankl sagte einmal: âEs ist keine Schande, seine Ziele nicht zu erreichen. Aber es ist eine Schande, keine Ziele zu habenâ. Wenn wir also merken: „Hier hat sich eine Tür für mich verschlossen“, hier komme ich einfach nicht weiter, dann ist das kein Grund aufzugeben, sondern dann müssen wir fragen: „Wo möchtest Du, Herr, dass ich weitergehe? Wo ist die Tür, die Du mir öffnen willst?â Und das war mit Sicherheit auch die Bitte des Apostels: âGott zeig uns, wie es weiter gehen soll.â Ich kann mir den Apostel gut vorstellen, wie er mit seinen Fragen, seinen Gedanken, mit seinem Frust irgendwo auf dem Rasen hockt, geschützt vor dem Wind nur durch eine niedrige Mauer. Trümmer antiker Bauten. Zu dieser Zeit hielt er sich gerade in Troas auf. Und da saß er nun, der Paulus mit seinen durchkreuzten Plänen. Und da schlief er auch. Und hatte in einer der nachfolgenden Nächte auf einmal einen Traum.
Ein ihm unbekannter Mann ruft: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ Das war´s schon. „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“ Paulus erzählt seinen Traum seinen Gefährten. Bei ihm sind Timotheus, ein junger Mann, dann vermutlich der Arzt Lukas und Silas. Und gemeinsam verstehen sie den Traum als Wink des Heiligen Geistes, âdass Gott uns nach Mazedonien berufen hatte, ihnen das Evangelium zu verkündigen.“ Die Landschaft Mazedonien, war durch heftige Bürgerkriege schlimm verwüstet worden. Den Menschen dort ging es trotz ihrer stolzen Geschichte elend. Sie brauchten Hilfe.
âKomm herüber und hilf unsâ â so ähnlich hörte sich ein Anruf meines Vorgängers auf der 1. Pfarrstelle hier im Kreuz an: Pfr. Martin Schöppel. âKomm herüber und hilf uns hier an der Kreuzkirche und darüber hinaus.â Meine Frau und ich haben das damals erstmal einfach nur gehört und im Gebet bewegt. Und wir sind absolut nicht Paulus. Aber wir haben es ähnlich erlebt: über Monate folgten Gespräche und unzählige mails mit den Kirchenleitungen aus Württemberg und Bayern. Es stand zig Mal auf des Messers Schneide und die Tür wäre beinahe zugeschlagen gewesen. Und dann kamen wir schließlich im Herbst 2020 nach Bayreuth Corona war zur Höchstform aufgelaufen. Es war kein normaler Pfarrdienst und Gemeindearbeit möglich. Wege waren monatelang versperrt, die wir uns offen vorgestellt hatten als Familie. Es war sehr hart für unsere Familie hier in der ersten Zeit mit den mangelnden Kontakten und dem, was alles nicht ging. Wie gesagt: Gottes Wege mit uns schließen nicht aus, dass wir zunächst scheitern. Und trotzdem â so glauben wir das als Familie und können es für uns heute bezeugen âwar und ist es ein guter, von immer wieder von Gott gesegneter Weg. Dafür sind wir zutiefst dankbar. Uns geht es als Familie heute gut hier und wir sind gern hier- bei allen Anstrengungen und Herausforderungen und gewachsenen Aufgaben, die inzwischen da sind.
Das war unsere persönliche Geschichte, von verworrenen und dann doch gesegneten Wegen. Was ist deine Geschichte? Ganz bestimmt hast Du schon eine erlebt, wo erst alle Türen verschlossen schienen und Gott dann doch noch Türen geöffnet hat. Und wenn du im Moment in so einer unklaren Situation steckst, darfst Du wissen, dass der Heiland dich nicht dauerhaft in einer Sackgasse stecken lässt, sondern dich wieder herausführt.
âKomm herüber und hilf unsâ- Paulus und seine Gefährten machen sich sofort auf den Weg. Endlich redete Gott wieder!
Nach ihrer Ankunft streifen die vier tagelang unbeachtet durch die Stadt. Offensichtlich wollten sie zuerst einmal die Kultur kennenlernen, sich einen Eindruck von den Menschen verschaffen und den örtlichen Gegebenheiten. Schließlich, am Sabbat, verließen sie die Stadt, um Gottesdienst im Grünen zu feiern. Zwei Kilometer außerhalb der Stadt. An einem Fluss. Sie hofften, dort eine Gebetsstätte anzutreffen. Und so war´s dann auch. Allerdings: Dieser Mann, der ihnen da im Traum gewunken hatte: „Kommt rüber!“ – der war auch dort nicht anzutreffen. Überhaupt gab´s dort keine Männer. Nur Frauen. Und nach jüdischer Sitte konnte Gottesdienst erst dann stattfinden, wenn mindestens 10 Männer anwesend sind. Aber so kommt Paulus eben mit diesen Frauen ins Gespräch. Und was passiert?„eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf“ Zumindest eine hörte auch zu, als Paulus von Jesus redete. Für einen so großen Missionar kein überwältigender Erfolg, aber Immerhin – eine hört zu.
Merken wir: Gott fängt sein Wirken mit einer einzigen Person an. Und es heißt noch nicht einmal, dass sie ihr Herz öffnete, sondern, dass Gott ihr Herz öffnete! Das Entscheidende muss immer Gott tun!
Wer ist diese Lydia? Eine Frau, die mit kostbaren Farbstoffen handelte. Eine Händlerin von Luxusware. Echter Purpur, aus dem Sekret einer Schnecke gewonnen, ist einer der teuersten Farbstoffe der Welt, der zudem in einem sehr aufwändigen Verfahren gewonnen wird. Um ein einziges Kilo Wolle, also Material für ein Gewand, färben zu können, brauchte man das Sekret von ca. 10.000 Schnecken. Kein Wunder, dass purpurfarbene Gewänder nur von sehr noblen Menschen getragen wurden. Im alten Rom war es die Farbe des Triumphators, der siegreich heimkehrte. Später durfte deshalb nur ein Kaiser einen Mantel in dieser Farbe tragen. Und bis heute ist sie in der katholischen Kirche hohen Würdenträgern vorbehalten: Bischöfen und Kardinälen. Lydia war jedenfalls Händlerin für den Stoff, aus dem herrschaftliche Träume sind. Sie stammte aus Lydien und das heißt zugleich, dass die erste europäische Christin gar nicht aus Europa stammte, sondern eine Migrantin war. Die erste europäische Christin – wenn wir so wollen – eine Türkin! Lydia – eine so genannte »Gottesfürchtige«. Das heißt, sie war keine gebürtige Jüdin, hielt sich aber an die jüdischen Gebräuche und verehrte auch ihren Gott. Gott hatte sich diese tüchtige Geschäftsfrau Lydia ausgesucht, um bei ihr die erste Gemeinde Europas zu gründen. Denn sie war jemand, die wusste, dass Geld allein nicht glücklich macht. Sie hatte sich ihre Sehnsucht nach einem tieferen Sinn des Lebens bewahrt. Und sie nahm sich für diese Suche nach Gott auch Zeit. Und sie war bereit, zuzuhören. Nur so konnte Gott ihr auch das Herz öffnen. Und so nahm sie die Botschaft von Jesus auf. Endlich, nach langer Zeit hatte Gott wieder eine Tür geöffnet.
Der Anfang in Europa war gemacht. Und das nicht durch eine klassische Evangelisationsveranstaltung. Keine Predigt von der Bühne runter, nicht einmal von der Kanzel. Es war vielmehr das Gespräch am Fluss. In der kleinen Gemeinschaft von Suchenden. Das persönliche Glaubensgespräch ist durch nichts zu ersetzen â bis heute! Ich vermute, einige von uns sind auch durch persönliche Begegnungen mit einem glaubwürdigen Christen zum Glauben gekommen und nicht durch Massenveranstaltungen. Lasst uns das Kleine und Unscheinbare nicht verachten. Hier in der Gemeinde nicht und auch in deinem Alltag nicht.
Allerdings- das müssen wir auch sagen: Unter den Frauen, die dort waren, wird nur von Lydia gesagt, dass sie die Botschaft auch annimmt. Nur hier fällt der Same des Wortes Gottes auf fruchtbaren Boden. Bei den anderen Frauen offenbar nicht. Damit muss man als Christ auch umgehen lernen. Und als sichtbaren Ausdruck davon lässt sich Lydia und ihr ganzes Haus taufen. Da sie eine wohlhabende Frau war, hatte sie in Philippi auch ein entsprechend standesgemäßes Haus mit Sklavinnen und Sklaven. Von ihrem Mann hören wir nichts, sie war also entweder unverheiratet oder Witwe – im letzteren Fall wären dann vermutlich auch noch eigene Kinder im Haus gewesen. Jedenfalls ließ sie sich mitsamt ihrem ganzen Haus taufen. Dass die anderen auch zum Glauben gekommen wären, davon steht nichts in der Geschichte. Und Lukas hätte mit Sicherheit nicht versäumt, darauf auch hinzuweisen. Aber alle werden getauft. Interessant, oder?
Lydia hat als Haushaltsvorstand die ganze Verantwortung für all die Menschen, die sonst noch dort leben und sie beschränkt diese Verantwortung nicht auf das Materielle. Ihre enge Gemeinschaft mit all diesen anderen Menschen hat zur Folge, dass sie auch ihre Lebenswende mit ihnen teilen möchte. Die Taufe ist der gemeinsame Beginn davon. Unsere Geschichte zeigt also, dass die Kindertaufe an sich gar nicht das Problem ist. Das Problem entsteht dann, wenn der Haushaltsvorstand – sprich die Eltern – nicht gläubig sind und deswegen auch nichts weitergeben können. Das ist übrigens beim Abendmahl nicht anders.
Nach ihrer Taufe drängt Lydia die Missionare, ihre Gastfreundschaft anzunehmen und bei ihr zu wohnen. Denn sie will mehr von Jesus erfahren, um dann auch mehr weitergeben zu können. „Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns. „ Wenn man so will, übt sie einen ganz schönen Druck aus. Denn was sie damit sagt, bedeutet: „Wenn ihr nicht kommt, dann zeigt ihr damit, dass ihr meine Entscheidung für Jesus, meinen neuen Glauben nicht ernst nehmt. Dass ich euch nicht wichtig bin. Mit meinen vielen Fragen, die ich noch habe. Kommt, ich sorge für euren Lebensunterhalt und ihr helft mir im Glauben weiter zu wachsen und zu reifen.
Für Paulus war das allerdings eine schwierige Sache, die eigentlich gegen eines seiner Grundprinzipien als Missionar verstieß. Bisher hatte er mit Entschlossenheit an dem Grundsatz festgehalten, für sich und seine Mitarbeiter keinerlei Unterstützung aus den Gemeinden anzunehmen. Einmal um keine Last für die Menschen zu sein. Aber auch um seine Unabhängigkeit in der Verkündigung zu bewahren. Bei dieser Lydia aber, da schmilzt sein Widerstand, da zerbröseln seine Grundsätze. Er kann nicht anders. Denn er merkt: Wieder einmal sind die Wege und die Methoden Gottes anders als was er sich zurechtgelegt hat. Alles fing an mit einem Mann im Traum. „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Der Mann blieb Traum. Die Realität war diese Frau, die am Ende bittet: âKommt in mein Haus und bleibt da!â Auch hier lernen wir wieder etwas, Auch Träume, die von Gott selbst geschickt wurden, gehen nicht unbedingt so in Erfüllung, wie wir uns das vorstellen.
Lydia lädt die Reisegesellschaft zu Tisch – die Reisegesellschaft, die mit den Frauen zusammen zur Erzählgemeinschaft und dann zu einer Taufgesellschaft wurde: Man tauscht jetzt nicht mehr nur Worte aus, sondern teilt Brot und Wein – teilt das Leben, das in der Taufe neu geschenkt wurde. So wirkte sich das Evangelium aus, das Paulus mitbringt nach Europa: Geteiltes Leben. Glauben, der gemeinsam gelebt wird, „hin und her in den Häusern“. Das ist ursprüngliches Christentum. Leben aus den Häusern heraus, aus der Gemeinschaft heraus.
Liebe Gemeinde und genau aus diesem Grund sind ja auch unsere Gruppen und Kreise so wichtig, in welcher Form auch immer. Christsein braucht Gemeinschaft. Die kann auch kein Stream ersetzen, so gerne wir diesen hier auch anbieten und so sehr auch dieser eine evangelistische, zeitgemäße Möglichkeit ist. Aber geistliche Gemeinschaft finden wir nur, wenn wir kommen. Auch hier im Gottesdienst und erst recht nachher in der Feier des Heiligen Abendmahls finden wir geistliche Gemeinschaft nur dann, wenn wir kommen. Wir sind eine Weggemeinschaft auf dem Weg des Glaubens, auch wenn wir uns gar nicht alle so genau kennen. Wir sind eine Erzählgemeinschaft und teilen anderen mit, was wir mit Jesus erleben. Wir sind eine Tischgemeinschaft mit Jesus im Zentrum. Er lädt ein. Und vom Tisch des Herrn geht es dann wieder in eine Nachfolgegemeinschaft. Gemeinde heißt: wir nehmen Anteil aneinander an Geburt, Taufe, Umzug, Trennung, Krankheit, Arbeitslosigkeit, Tod und vieles mehr. So hat Jesus sich Gemeinde gedacht. Deshalb behalte auch du in dieser Menge hier den anderen im Blick. Wenigstens eine oder einen. Und am besten jemand, den du noch nicht in- und auswendig kennst. Amen.
Bei Rückmeldungen oder Fragen bitte wenden an: Pfarrer Friedemann Wenzke, Dr. Martin Luther Str. 18, 95445 Bayreuth, Tel: 0921/41168,
E-Mail: riedemann.wenzke@elkb.de