Gottesdienst – Gal 5, 25-6,11

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Predigt Gal 5, 25-6,11

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

Lasst uns in der Stille um den Segen des Wortes Gottes bitten.

(…) Herr, segne DU Reden und Hören. Amen.

(Predigttext steht im Brief des Apostels Paulus an die Galater. Kapitel 5,25-6,11)

25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung
ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist,
ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht
auch versucht werdest. 2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. 3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst. 7 Irret euch nicht! Gott lässt sich nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten. 8
Wer auf sein Fleisch sät, der wird von dem Fleisch das Verderben
ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird von dem Geist das
ewige Leben ernten. 9 Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.

10 Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen. 11 Seht, mit wie großen Buchstaben ich euch schreibe mit eigener Hand!

Paulus hat seiner Gemeinde in Galatien einen Brief geschrieben. Besser:
Er hat ihn diktiert und setzt nun mit großen Lettern ein
eigenhändiges Schlusswort darunter.

Sicher hat er das nicht aus Bequemlichkeit gemacht: Vermutlich
litt er nach seinem erleuchtenden Erlebnis vor den Toren von Damaskus
an einem Augenleiden und wurde davon zeitlebens geplagt wie von einem
Stachel im Fleisch.

Ein Bote hatte den Brief wohl von Antiochia in Syrien an der
Mittelmeerküste entlang nach Galatien gebracht, an die heutige
türkische Riviera.

Endlich ist Sonntag. Voller Neugier brechen die galatischen
Gemeindevorsteher die Siegel an der Schriftrolle auf. Die offenen Augen
und Mündern der gespannten Gemeinde scheinen zu fragen: Wie
mag es Paulus gehen? Wohin hat ihn seine Reise geführt? Was hat er
uns zu sagen? Sicher wird er unsere Frömmigkeit auch so loben, wie
er es den Thessalonikern geschrieben hat: Ein Vorbild für alle
Gemeinden in Griechenland sind sie. – Das könnte auch zu uns
passen: Ein Vorbild für alle Gemeinden in der ganzen Provinz Asien.


Die Stimme des Ältesten weckt die Zuhörer aus ihren
Träumen – Er liest einen zunächst kurzen Gruß, und dann
… „Ich muss mich schon sehr wundern“ – WAAAS, kein Lob, kein Dank – Ah, sicher wundert sich Paulus über die anderen Gemeinden, die er auf seinen Reisen erlebt hat.

„Ich muss mich schon sehr wundern, über Euch, dass
ihr Euch so schnell abwenden lasst von Eurer Berufung zu einem anderen
Evangelium!“ Und später: „Oh, ihr hirnlosen Galater, wer hat euch
verhext? Euch, denen doch Jesus Christus, der Gekreuzigte so deutlich vor Augen gemalt war!“

„Ich muss mich schon sehr wundern“! Diese Worte haben sich in die Ohren und Herzen der Galater eingebrannt.

Was haben sie falsch verstanden?

– Was war dieses „andere Evangelium“?

Nehmen wir ein paar Stichproben aus dem Galaterbrief.

Paulus, selbst ein Vorzeigepharisäer, kennt den
jüdischen Glauben seiner Zeit gut genug. Es lässt sich ganz
einfach erklären, jeder kann’s verstehen:

1. Gott erwählt sein Volk Israel aus seiner Liebe und schließt mit ihm einen Bund:

2. Er gibt ihnen Gebote, und wenn sie die halten, dann
meint es Gott auch weiterhin mit ihnen gut, dann könnte es auch
nach dem Tod noch mal weitergehen. Und in purer
Selbstüberschätzung hatte auch Paulus doch geglaubt, dass das
klappen könnte.

Doch dann vor Damaskus, als er ihn das Licht Gottes trifft und
Paulus sich selbst in diesem Licht sieht, durchleuchtet, geröncht
bis aufs Innerste seines Herzens, da erkennt er die Wahrheit über
sich selbst : Das mit dem Gesetz ist ja theoretisch schon möglich
– aber : Ich kann es nicht halten. Ich werde immer scheitern. kein
Mensch kann das alles halten.

Doch in demselben gleißenden Licht erkennt er auch das Innerste des Herzens Gottes, die Wahrheit über Gott:

Gott hat die Menschheit in ihrer Schuld nicht alleine gelassen: 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.

Gott, der seine Geschöpfe von dem ersten Tag im Garten Eden an zur Freiheit
bestimmt hat, hat sie nun durch Jesus, seinen Sohn erlöst,
erkauft, erworben gewonnen von dem Fluch zu scheitern. Sie sind freigesprochen
von der Stimme des Gesetzes die immer anklagt: DU hast dies nicht
getan, Du hast hier nicht gehorcht, DU hast dort zu wenig Liebe
gezeigt.

Und er hat nicht nur diese Freiheit theoretisch
gebracht, sondern hat sich selbst ein weiteres Mal den Menschen
geschenkt, als Heiliger Geist, der in den Erlösten lebt.

Paulus schreibt überwältigt: Ich lebe, doch nun
nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im
Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt
hat und sich selbst für mich dahingegeben.


Das heißt bei Paulus „allein durch Glauben“: „allein Christus“,
1. Christus der einmal ein für alle mal alles für uns gegeben hat und 2. Jesus , der selbst in uns lebt.

Und was hatten die Galater daraus gemacht: Sie haben ihre
pharisäische Theorie einfach über den neuen Glauben
gestülpt: Sie sagen: 1. Gott schließt einen Bund, einen
neuen Bund in Jesus; Und er gibt uns

2. ein neues Gesetz, das Gebot der Liebe, das wir jetzt
erfüllen sollen, und die alten Bestimmungen, die Beschneidung, die
Speisegebote noch dazu.

Deshalb ruft Paulus den Galatern zu:

„Macht endlich Schluss mit diesem Jesus-PLUS-Evangelium“:

Mit dem: „Jesus PLUS jüdisches Gesetz“

Jesus PLUS Beschneidung

Jesus PLUS Werke und soziales Engagement

Macht Schluss mit diesem „anderen Evangelium“

Vielleicht versteckt es sich heute in unverbindlicheren
Formulierungen : Glaube ja, aber man muss doch auch als Christ
vorbildlich leben.

Ja, in Jesus ist uns alles geschenkt, also müssen WIR jetzt
in der Evangelisation, in der Mission, in der Diakonie, in der
Kirchenmusik allen geben.

„Macht Schluss mit diesem anderen Evangelium“

Euch ist der Himmel doch schon geschenkt

Hört auf zu glauben, dass ihr ihn euch ein zweites Mal verdienen müsst.

Gebt doch die Freiheit nicht wieder auf, die Jesus euch gebracht hat.

Die Galater haben inzwischen den Brief zuende gelesen.

Hymenäus, einer der galatischen Kirchenvorsteher springt mit hochrotem Kopf auf: „WO
sollen wir denn hinkommen mit diesem „allein aus Glauben“, wenn keiner
mehr die göttlichen Gesetze in seinem Alltag befolgt! Gerade wir
Christen müssen doch nach allen Geboten leben! Wir können
doch nicht hier rumsitzen und „nur glauben“.Das führt doch zur
Anarchie
.“ „Ja, und die Jugend..“ der pensionierte Hauslehrer Euagogos stochert mit seinem Stock wild in der Luft herum „der Jugend muss man doch heutzutage sagen wo’s lang geht! Nur mit Glauben ist bei den Bengeln nichts zu machen!“

Der Gemeindeleiter Arestes hebt die Hand und mahnt zur Ruhe: „Ruhig
Brüder. Paulus ist eben ein Wanderprediger, und er weiß
nicht, dass wir als Gemeinde gewisse Ordnungen brauchen, und ihr habt
ja selbst gehört: Am Schluss von dem Brief kommt auch Paulus nicht
ohne Regeln und Vorschriften für uns aus: wir sollen im Geist
wandeln und sollen das Gesetz Christi erfüllen! Jede Woche predige
ich euch das – jetzt habt ihr’s noch mal schriftlich: Durch den
Glauben an Jesus sind wir Gottes Kinder und jetzt kommt es darauf an,
dass IHR euch ändert und versucht geistlich zu leben.“


Stille – warum hat Paulus dann so leidenschaftlich geschimpft? – Schweigen

Der kleine Polykarp zupft seinen Vater an der Tunika und sagt hörbar: Der soll das mit dem Obst noch mal lesen. – keiner rührt sich – „MIT DEM O-HO-BST!!!“

Der Prediger rollt den Brief noch mal zurück zu Kap 5,22:
„Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.“

Die Frucht des Geistes. Nicht das Gesetz – die Frucht.

Jesus selbst hatte es so ausgedrückt: So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. 18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen. (Mt 7,17f)

Paulus erklärt: Ein geistlicher Mensch ist einer, in dem
Gottes Geist wohnt, lebt, regiert, das Denken bestimmt und auch das
Handeln. Paulus ruft: Hört auf zu denken, dass Glauben und Leben
auseinanderklaffen wie Theorie und Praxis. Nein: Glauben und Leben
gehören zusammen wie Saat und Ernte, Leben ist eine Auswirkung des
Glaubens, wie die Frucht Teil des Lebens des Baumes.

Wenn der Baum krank ist, befallen von Pilzen, Parasiten, raubt
ihm das die Kraft zum Leben und zum Wachsen. So kann der Milzbrand die
Blätter verkrüppeln und die Früchte werden runzlig und
klein, unansehnlich und ungenießbar. Und nicht nur die
Früchte, sondern der ganze Baum ist ungenießbar für
seine Umwelt.

Auch wenn er sich noch so sehr anstrengt, wenn er sogar wüsste, wie perfekte Äpfel nach EU-Norm auszusehen haben.
– Die Früchte werden doch so wie der Baum, die Ernte wie die Saat:

Man sieht es ihnen an, wenn eine bittere Wurzel von Neid,
Eifersucht oder Verbitterung wie eine Mistel dem Baum die
Nährstoffe entzieht. Wenn Geiz und Besserwisserei sich wie Mehltau
über Blätter und Früchte legt. Ja, wenn unvergebene
Schuld tief in ihm steckt und ihn vom frischen Wasser abschnürt,
sodass er innerlich austrocknet.

Was nützen ihm da Gebote und Regeln zum Wachstum, was
werden gut gemeinte Ratschläge austragen, wie er sein Innenleben
effektiver gestalten kann?

Erst, wenn die Parasiten beseitigt sind, erst wenn die
fruchtlosen Lufttriebe abgeschnitten werden und Krankheiten geheilt
sind – dann wird aus dem Baum ein guter, heiler Baum mit
wohlschmeckenden und ansehnlichen Früchten.

Erst wenn ein Gärtner diesen Baum verändert hat, ihn
regelmäßig düngt, schützt und pflegt, bringt
dieser wie von selbst gute Früchte.

Das meint Paulus mit dem „Leben im Geist“. Das meint er wenn er den Galatern schreibt:

„Ich lebe, doch nicht ich, sondern Christus lebt in mir, was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.“

An unseren Früchten werden wir erkennen, ob und wie der
Geist Christi in uns wirkt, ob und wie er uns verändert und
erneuert. Wir können als Christen nicht mehr ohne ihn leben. Denn
wir kommen nur im Leben mit ihm zur vollen Blüte und guter Frucht

Was für eine entlastende Botschaft, was für eine
Freiheit. Für Luther war das der Grund, den Galaterbrief besonders
zu lieben. Er nannte ihn als sein „Käthchen von Bora“ bezeichnete
– so hieß seine Frau.

Liebe Gemeinde,

vielleicht haben sie auch schon einmal eine Apfelplantage in
Südtirol gesehen. Dort sind die Apfelbäume etwas anders
gewachsen als auf unseren Streuobstwiesen. Nicht runde Krone auf
geradem Stamm sondern eher zweidimensional, an langen Eisendrähten
werden die Zweige entlang gegeführt und alle
überflüssigen Äste ausgeschnitten. So bringt der
Gärtner den Baum dazu, ein optimales Verhältnis von Laub und
Früchten zu entwickeln, dass keine Blätter den Äpfeln
die Sonne nehmen.

Behutsam entfernt er alles, was dieses optimale Wachstum hemmt.

So auch bei uns: Nach seinen eigenen Regeln, schneidet uns ein
Gärtner und bringt uns zurecht, dass wir viele gute Früchte
bringen können, der Gärtner, der einst in Eden einen so
wunderschönen Garten angelegt hat.

Aber Was ist nun mit den Regeln und den Geboten, die Paulus nach
Galatien schreibt, die ich am Anfang als Predigttext verlesen habe? –
Es ist ein Blick in den himmlischen Obstkorb, in dem unsere
Früchte liegen. Wie wenn ein kleiner Junge am Heiligen Abend
(heute in 3 Monaten also) schon mittags einen Blick durch das
Schlüsselloch ins Wohnzimmer wirft, und sich dann den ganzen
Nachmittag noch mehr freut, weil er die Geschenke schon erahnen kann,
die er abends bekommen wird.

Paulus malt uns aus, wie sie aussehen könnten – ein Traum
von einem Leben, ein Traum von Gemeinde, ein Traum von Familie, ein
Traum von Partnerschaft, [ein Traum vom Zusammenleben im M-C-Haus.]

Ein Traum, nicht wie eine Seifenblase, die schnell zerplatzt, –
Gottes Vision für unsere Zukunft, – für unser „Leben im
Geist“ – das Leben des Heiligen Geistes in uns.

Liebe Schwestern und Brüder!

Die Ratschläge von Paulus sind Verheißungen,
Versprechen Gottes, wie sein Geist in unserem Leben wirkt. Gehen wir
die Verse noch einmal durch:

(5,25f) 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

Von einer Gemeinde hören wir, wo niemand mehr nach
vergänglicher Ehre trachtet, wo das Schachern um Pöstchen und
Einfluss aufhört auch und gerade vier Wochen vor der nächsten
KV-Wahl.

Wo man sich nicht mehr herausfordert mit spitzen Bemerkungen oder
einem kritische Blick und sich auch nicht herausfordern lässt.

Ein Leben in Freiheit von dem Neid, der Beziehungen
zerstört, weil wir doch einen Vater im Himmel haben, der uns alle
Sorgen abnimmt.

wo jeder die eigenen Gaben und die Gaben der Anderen schätzen kann, gerne teilt und sich für andere einsetzt:

Luther sagt hierzu in seinem Kommentar zum Galaterbrief:

So gehört meine Weisheit den Dummen, meine Macht den Unterdrückten, meinen Reichtum bin ich den Ärmeren schuldig, meine Gerechtigkeit und Frömmigkeit gehört den Sündern.


Weiter mit Paulus:

Liebe Brüder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftmütigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest.


In dem Obstkorb sehen wir eine Gemeinschaft, wo über die
Fehler und Schwächen der anderen nicht getratscht wird, sondern wo
man schneller vergibt als anklagt, wo man das Versagen des Bruders
entschuldigt und die Schwester „mit sanftmütigem Geiste“ in Schutz
nimmt. Denn sie werden „von einer Verfehlung ereilt“, wie Paulus wunder
schön zurückhaltend ausdrückt.

2 Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. 3 Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betrügt sich selbst.

Wie wäre das, eine Gemeinschaft, wo keiner darunter leidet,
dass er sich selbst unterschätzt oder überschätzt,
sondern Kritik gerne annimmt und ernst nimmt.

Wo keine Heuchelei mehr ist, sondern Menschen sind ehrlich als
Sünder begegnen können und wissen, dass sie von den anderen
ertragen und getragen werden.

Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.


Gott hat uns in die Gemeinde der „Glaubensgenossen“ gestellt,
ein Ort wie eine Baumschule, wo wir bearbeitet werden durch seine
behutsame und geschickte Gärtnerhand, und wo wir Früchte
bringen für jedermann, am meisten an unseres Glaubens Genossen,
die Christen neben, vor und hinter uns in der Kirchenbank in der
Kreuzkirche [der M-C-Kapelle].

Auch die Galater beginnen zu verstehen: „Allein aus Glauben“ hat weder
etwas mit Vorschriften zu tun noch mit „rumsitzen“. Sie beginnen den
Glauben zu entdecken, der „durch die Liebe tätig ist“ – man sollte
diese Worte von Paulus besser so übersetzen: Der Glaube, der seine
Energie in der Liebe entlädt, Ein Baum, dessen Energie und
Lebenskraft Früchte wachsen lässt.

Und wenn keine Früchte zu sehen sind ? – Wachstum braucht oft viel Zeit.

Und wenn die Früchte klein sind ? – Sich an den Gärtner
wenden, der alle Krankheiten heilt, – wieder aus dem frischen Wasser
seines Wortes trinken und das Gesicht von unseren dürren
Ästen wegwenden zur Sonne seiner Gerechtigkeit, die er uns
geschenkt hat, in Jesus Christus seinem lieben Sohn, der uns geliebt
und sich selbst für uns hingegeben hat. AMEN

Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und
bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für
die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus. Treu ist er, der euch ruft;
er wird’s auch tun.

AMEN